OneFS® Betriebssystem
Die treibende Kraft hinter Isilons Scale-out Speichersystemen
OneFS®, Isilons Betriebssystem der sechsten Generation, ist die Intelligenz, die hinter allen Isilon® Scale-out Speichersystemen steht. OneFS führt die separaten Komponenten traditioneller Storagearchitekturen - Filesystem, Volume-Manager und RAID - sinnvoll in einer einzigen alle Knoten in einem Cluster umspannenden Softwareschicht, in einem einzigen intelligenten Dateisystem, zusammen.
Isilons OneFS ermöglicht
- die vollständig unabhängige oder lineare Skalierbarkeit von Leistung und Kapazität - unter einem einzigen Dateisystem und Volume lassen sich bis zu 10,4 Petabyte Speicher verwalten und eine aggregierte Durchsatzrate von 45 Gigabyte pro Sekunde erreichen
- selbst große und rasch anwachsende Datenspeicher von einer zentralen Stelle aus zu verwalten
- den Aufbau von Speicherlandschaften, die sich durch eine hohe Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit sowie modernste Datenschutztechniken auszeichnen
Im Gegensatz zu herkömmlichen NAS-Produkten, die Namensräume verschiedener Insellösungen lediglich in Form einer „künstlichen Baumstruktur“ zusammenfassen und als Gesamtheit präsentieren, verteilt das Betriebssystem OneFS Daten tatsächlich über alle Knoten in einem Cluster hinweg. Dies führt zu einer im Vergleich deutlich höheren Ausfallsicherheit und schnelleren Wiederherstellungszeiten von Laufwerken im Falle aufgetretener Störungen – Kriterien, die bei der Auswahl von Speichersystemen, die für den Einsatz in geschäftsentscheidenden Umgebungen vorgesehen sind, Top-Priorität genießen.
OneFS unterstützt das symmetrische Multiprocessing- (SMP) Verfahren, bei dem die Prozessoren mehrerer Rechner gleichberechtigt nebeneinander stehen und auf einen gemeinsamen Speicher zugreifen. Dies bietet den Vorteil, dass sich Workloads abhängig von der CPU-Auslastung über den gesamten Cluster intelligent aufteilen und damit extrem effizient abwickeln lassen. In Verbindung mit den über alle Knoten hinweg verteilten Daten, lässt sich die hohe kumulierte Bandbreite und Transaktionsleistung erzielen, die für den Einsatz in modernen Rechenzentren vorgesehene Systeme heute unerlässlich ist.
Wie OneFS arbeitet
Bei herkömmlichen Dateisystemen erfolgt die Verwaltung eines Festplattensubsystems über einen zentralen Server. Dadurch ergeben sich Abhängigkeiten und Fehlerquellen, die letztlich die Funktionstüchtigkeit des Speichersystems beeinträchtigen können. OneFS sorgt jedoch dafür, dass jeder Knoten innerhalb eines Isilon-Speichersystems einen gleichwertigen Peer zu den anderen darstellt und Anfragen bearbeiten kann. Die Verwendung der Hochgeschwindigkeitstechnik InfiniBand® für den Zusammenschluss der Systeme, stellt eine schnelle Kommunikation und die Synchronisation aller Abläufe innerhalb des Cluster sicher. OneFS stellt jedem Knoten umfassende Dateisysteminformationen, einschließlich Angaben wo Dateien oder deren einzelne Bestandteile abgelegt sind, zur Verfügung.
Andere Speichersysteme übertragen Daten durch RAID- und Volume-Management-Schichten. Direkte Folge ist eine ineffiziente Datenablage. Isilons OneFS legt hingegen direkt fest, auf welchen einzelnen Festplatten Dateien gespeichert werden sollen und verteilt diese optimal über den gesamten Cluster. Dies verbessert die Leistung des Festplattensubsystems erheblich. Die Ablage der Daten auf den Disks nach dem „File-by-File“-Prinzip führt dazu, dass sich Redundanzen im Speichersystem erkennen lassen - sowohl auf Volume-, Verzeichnis- als auch auf Dateiebene.